Peter Schroers: Barfen für Hunde – darum barfe ich meine Tiere

Peter Schroers arbeitet seit Jahren als Hundetrainer und Kommunikations-Coach und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die kommunikativen Hürden im Zusammenleben von Mensch und Hund gezielt zu überbrücken. In Bad Bramstedt, in der Nähe der Hansestadt Hamburg, betreibt Schroers das Profi-Dog-Center.

In diesem Gastbeitrag erläutert Herr Schroers seine Haltung zur viel diskutierten BARF-Ernährung für Hunde.

Allein schon das Schlagwort BARF hat bei Hundehaltern in der Vergangenheit für Unmengen an Gesprächsstoff gesorgt. Allgemein ausgedrückt meint BARF eine artgerechte Ernährung für Hunde. Wie viele Wissenschaftler und Forscher sich damit schon beschäftigt haben, kann man nicht mehr zählen. 

Hundeernährung im Wandel der Zeit

Dabei ist es doch so einfach. Nehmen wir das Raubtier Hund und gehen ein wenig in der Zeit zurück. Und zwar zurück zu dem Punkt, an dem der Hund sein Futter noch selbst jagen musste. Und schon sind wir mitten in der Natur. Wenn ein Raubtier Hunger hat, dann jagt es; und zwar Fleisch. Dies ist einfach sein Instinkt. Nun kam jedoch der Mensch ins Spiel. Und schon bald musste sich der Hund sein Futter nicht mehr selbst besorgen.

Die Ernährungsphilosophien veränderten sich im Laufe der Zeit. Die Spanne reicht hier von Speiseabfällen bis hin zu eigens konzipierten und schonend gegarten Menüs. Wurde dem Hund in den Siebzigerjahren auch gern mal Brot mit Leberwurst serviert, gab es in den Achtzigern einfach die Reste vom Tisch. Über Jahrzehnte hinweg wurde das Fressverhalten der Hunde untersucht, was zu den unterschiedlichsten Standpunkten führte. Eine Erkenntnis schien dabei jedoch immer fest zu stehen: Der Hund braucht Fleisch oder zumindest die Stoffe, die darin sind. Für mich ist das der Grund, warum meine Hunde gebarft werden, denn bislang ist dies immer noch die beste Erkenntnis, die der Mensch in puncto Hundeernährung erlangt hat. 

Wenn wilde Hunde beziehungsweise ihre Urahnen in der Natur ihre Beute erlegt hatten, dann fraßen sie nur so viel sie mochten – und suchten dabei selbst aus, was genau sie von der Beute fraßen. Das ist ein wichtiger Punkt; denn die Sättigungssignale, die Hund und Mensch empfangen, sind durchaus unterschiedlich. Dass wir satt sind, kann uns zum einen von unserem Magen und zum anderen von unserem Gehirn mitgeteilt werden. Beim Hund ist das anders. Die über die Nahrung aufgenommene Energie geht über das Blut direkt zum Gehirn. Und die Natur hat vorgegeben, dass es Fleisch ist, das dem Hund am schnellsten und sichersten Energie auf diese Weise zuführt.

Dass sich die Hunde beziehungsweise ihre Vorfahren in der Natur genau das geholt haben, was ihr Organismus brauchte, bezieht sich nicht nur auf die einzelnen Bestandteile der Beute, also auf das Fleisch selbst. Es bedeutete auch, dass sie von Zeit zu Zeit außerdem auf Pflanzen, Kräuter, Wurzeln, Obst usw. zurückgegriffen haben, um ihren Körper mit Nährstoffen und Vitaminen zu versorgen.

Durch das veränderte soziale Gefüge im Zusammenleben von Hund und Mensch hat nun der Zweibeiner die Verantwortung, die Vorgaben der Natur zu beachten und diese fachgerecht umzusetzen.

BARF Ergänzungsmittel und Zusätze

Ich selbst habe drei Hunde. Momentan werden zwei davon gebarft; ein Schäferhund und ein Rottweiler. Wichtig ist: All das, was sich der Hund nicht selbst in der Natur holen kann, muss von mir – neben der bloßen Fleischration – zugefüttert werden. Hierfür stellt der Fachhandel eine Vielzahl von Mitteln zur Verfügung. So gibt es etwa Öle, die mittels ungesättigter Fettsäuren Haut und Fell der Hunde unterstützen, Zusätze mit Mineralien für Knochen und Gelenke wie etwa Eierschalenpulver oder spezielle Barf-Mischungen, die auf die Nährstoffzufuhr ganz allgemein abzielen.

belso® BARF

Ich habe kürzlich sehr gute Erfahrungen mit FEEL von belso® gemacht. Das Fell meiner Hündin ist nicht mehr stumpf. Auch hat sich der Verlust des Fells erheblich verringert. Auch wenn die Ölmischung von belso® kein reines Barf-Mittel ist, zeigt es doch, wie wichtig es sein kann, die Ernährung entsprechend zu ergänzen – ob nun bei rohem Fleisch oder Fertigfutter. Das Barfen an sich bringt allein noch nicht den gewünschten Erfolg. Ergänzungen der Fleischrationen mit wichtigen Nährstoffen sind ein unbedingtes Muss in der Ernährung des Hundes. Nur so kann der Mensch der Verantwortung gegenüber dem Vierbeiner gerecht werden und sich dabei möglichst nah an den natürlichen Bedürfnissen des Hundes orientieren.

belso® FEEL

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natürlich gemeinsam.